arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich
22.05.2017

Gloriatunnel bleibt erhalten

Frank Richter, Vorsitzender der SPD Hamburg-Harburg

HARBURG – Nachdem nun in mehreren Medien über eine Beteiligung des Investors des Harburg-Centers an den Kosten des Gloriatunnels spekuliert und eine mögliche Sperrung oder ein Zuschütten des Tunnels diskutiert worden ist, weist der Harburger SPD-Kreisvorsitzende Frank Richter darauf hin, dass es zu keinem Zeitpunkt geplant war, dass sich die BPD als Investor des Harburg-Centers an den Kosten des Gloriatunnels bzw. eines weiteren Umbaus desselben beteiligt. BPD beabsichtigt, das alte Harburg-Center abzureißen und auf dem Grundstück im Wesentlichen Wohnungen zu bauen. In diesem Zusammenhang hat sich der Investor verpflichtet, die im Wettbewerb zur Umgestaltung der Seevepassage durch den Wettbewerbssieger Annabau vorgeschlagene Freitreppe von der Ebene des Harburg-Centers in die Seevepassage auf eigene Kosten zu realisieren. Darüber hinausgehende Zusagen im Hinblick auf den Gloriatunnel oder den Umbau der Seevepassage hat es nicht gegeben.

Richter weiter zu den Spekulationen über den Gloriatunnel:“Es gibt in der großen Koalition auch keine Diskussionen über ein Zuschütten des Tunnels. Im Koalitionsvertrag haben SPD und CDU die Weiterentwicklung und damit den Bestand des Tunnels als attraktive Wegeverbindung vereinbart. Daran und an den dafür maßgeblichen Gründen hat sich auch durch die Neubebauung auf dem Grundstück des Harburg-Centers nichts geändert. Mit der Harburger SPD wird es ein Zuschütten des Gloriatunnels nicht geben.“

Eine Abstimmung über die Zukunft des Gloriatunnels hat in der Bevölkerung nach Ansicht Richters schon mit den Füßen stattgefunden. Der Gloriatunnel ist eine durch die Harburgerinnen und Harburger zahlreich genutzte Möglichkeit zur Querung des Harburger Rings. Insbesondere ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, aber auch Eltern mit Kinderwagen brauchen eine Verbindung zur Seevepassage, die ohne Stufen oder ähnliche Barrieren ist.

Richter:“Eine Freitreppe ist eine schöne zusätzliche Möglichkeit, in die Seevepassage zu gelangen. Sie ist nur für manche Menschen nicht nutzbar, die auf eine barrierefreie Möglichkeit angewiesen sind.“

Außerdem sei das Zuschütten des Tunnels auch aus rechtlichen nicht möglich, da der Eigentümer des Grundstücks Harburger Ring 2 wegen des ehemaligen Fischrestaurants am Tunnelausgang zur Seevepassage über Nutzungsrechte am Tunnel verfügt.