arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich
11.09.2018

Harburger SPD erfreut über die Wahl von Sophie Fredenhagen zur neuen Bezirksamtsleiterin

Sophie Fredenhagen

Sophie Fredenhagen als Harburger Bezirksamtsleiterin gewählt

HARBURG –Die Bezirksversammlung Harburg hat auf ihrer Sondersitzung am 10. September 2018 Sophie Fredenhagen zur neuen Bezirksamtsleiterin für Harburg gewählt. Damit nimmt ein Bewerbungsverfahren ein positives Ende, das im März 2018 begann und vor allem seit der abgesagten Wahl in der Bezirksversammlungssitzung am 26. Juni 2018 viele Bürgerinnen und Bürger beschäftigt hat.Der SPD-Kreisvorsitzende Frank Richter und der Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion Jürgen Heimath sind froh, dass nun eine positive Entscheidung zugunsten von Fredenhagen gefallen ist:“Die letzten 3 Monate waren sehr anstrengend, nachdem uns unser früherer Koalitionspartner unmittelbar vor der Sitzung am 26. Juni 2018 mitgeteilt hatte, dass er Sophie Fredenhagen nicht unterstützen wolle. Da wir über fast 4 Jahre in der Großen Koalition gut zusammengearbeitet hatten, haben wir der CDU während der Sommerpause mehrere Brücken gebaut, um sie davon zu überzeugen, gemeinsam mit uns Frau Fredenhagen zu wählen, da sie nach einhelliger Auffassung nicht nur der SPD-Fraktion und des SPD-Kreisvorstandes sondern auch nach Auffassung etlicher anderer Fraktionen der Bezirksversammlung, die am Bewerbungsverfahren beteiligt waren, die geeignetste Kandidatin gewesen ist. Leider war die CDU nicht bereit, über die gebauten Brücken zu gehen, so dass wir uns gezwungen sahen, aus Verantwortung gegenüber dem Bezirksamt und den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks die Koalition zu beenden, damit das Bezirksamt neun Monate nach dem tragischen Tod von Thomas Völsch endlich wieder eine neue Führung erhalten konnte. Glücklicherweise hatten auch die Fraktionen der Grünen und der Linken Frau Fredenhagen als geeignetste Kandidatin gesehen und sich bereit erklärt, sie mit uns gemeinsam als neue Bezirksamtsleiterin vorzuschlagen und zu wählen. Wir freuen uns, dass die Bezirksamtsleitung nun mit Frau Fredenhagen neu besetzt wird und wir mit ihr eine kompetente und zupackende Bezirksamtsleiterin bekommen.“In Teilen unwürdig verlief allerdings die Sondersitzung der Bezirksversammlung Harburg, in der sich der Fraktionsvorsitzende der CDU Ralf Dieter Fischer in einer länglichen Rede veranlasst sah, den erneuten Versuch zu unternehmen, die Reputation von Fredenhagen zu beschädigen. Richter:“Das Verhalten von Herrn Fischer in der Sondersitzung reiht sich nahtlos ein in das unwürdige und verantwortungslose Schauspiel, dass die CDU-Führung während der letzten 3 Monate geliefert hat. Es ist die konsequente Fortsetzung des Versuchs, den Ruf von Frau Fredenhagen zu beschädigen, zunächst öffentlich in der Presse und jetzt noch einmal mit der Rede von Herrn Fischer. Dabei sind die Ausführungen von Herrn Fischer qualitativ bestenfalls Gerüchte und in anderen Darlegungen schlicht falsch. Es ist auch müssig zu erwähnen, dass die „Gründe“, die Herr Fischer am Montag vorgetragen hat, in den Koalitionsrunden zuvor nicht thematisiert worden waren. Jämmerlich war am gestrigen Abend letztlich nur die Vorstellung von Herrn Fischer.“Zufrieden zeigten sich Richter und Heimath damit, dass mit den Fraktionen der Grünen und Linken nicht nur in der Personalfrage Einigkeit erzielt werden konnte, sondern auch darüber hinaus inhaltliche Anträge erarbeitet werden konnten, in denen gemeinsame Ziele in verschiedenen Bereichen wie Wohnungsbau, Radverkehr, Jugendbeteiligung, Kitaversorgung und zum Erhalt der frühen Hilfen im Bezirk formuliert wurden, die in diesen Bereichen Harburg voranbringen werden. Ansonsten wird es auf Wunsch der drei Fraktionen bis zum Ende der Legislaturperiode wechselnde Mehrheiten geben, d.h. jede Fraktion muss sich für ihre Initiativen die Unterstützung anderer Fraktionen suchen.