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26.03.2021

Umbau der Neuen Straße und des Binnenhafentunnels vorantreiben

Die Anbindung des Harburger Binnenhafens an die Innenstadt ist ein Thema, dass die Bezirkspolitik und die Bezirksverwaltung bereits solange antreibt wie die Entwicklung des Binnenhafens andauert. Als einzige barrierefreie Verbindung für Fußgänger und Fahrradfahrer dient der Tunnel von der Neuen Straße zur Harburger Schloßstraße. Zuvor müssen vor allem die Fahrradfahrer seit Jahren das Kopfsteinpflaster Neuen Straße überstehen. Nicht wenige weichen da lieber auf die Fußwege aus. Auch im Tunnel selbst kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Fahrradfahrern und Fußgängern.

Die Bezirksverwaltung hat daher im Herbst 2020 in der Neuen Straße zunächst auf einer Länge von etwa 50 m das vorhandene Straßenpflaster durch gesägtes Pflaster ersetzen lassen, um zu erproben, ob die Straße sich dann besser zum Befahren mit Fahrrädern eignet. Zugleich sollte technisch geprüft werden, ob die Verlegung erfolgreich dauerhaft mit den beschriebenen Vorteilen erfolgen konnte.

Die ersten Rückmeldungen lassen darauf schließen, dass das veränderte Pflaster eine deutliche Verbesserung der Straßennutzung für Fahrradfahrer darstellt.

Sollte auch die technische Prüfung durch das Bezirksamt positiv ausfallen, sollte auch der nördliche Teil der Neuen Straße bis zur Buxtehuder Straße möglichst zeitnah mit gesägtem Pflaster ausgestattet werden. Die Straße stellt die einzige sichere Verbindung zum Binnenhafen dar.

Bereits im Regionalausschuss Harburg wurde auf der Sitzung vom 11.03.2020 in einer Vorstudie die Situation des Fußgänger- und Radfahrertunnels von der Neuen Straße in den Binnenhafen analysiert. Die Vorstudie enthält neben der Analyse des Ist-Zustandes und einer Vielzahl von Best-practice-Beispielen auch bereits eine Anzahl an Ideen, wie die Ziele einer Verbesserung der Attraktivität und Sicherheit des Tunnels erreicht werden können. Die Verringerung der Konflikte zwischen Fußgängern und Fahrradfahrern, die Verbesserung des Sicherheitsgefühls im Tunnel und die Schaffung eines sicheren Schulwegs für die Kinder aus dem Binnenhafen, sind Ziele, die kurzfristig erreicht werden sollten.

Dazu sagt der Sprecher der SPD-Fraktion im Regionalausschuss Harburg Michael Dose:” Die Vorstudie enthält gute Ansätze, die bei einer endgültigen Neuplanung des Tunnels berücksichtigt werden sollten. Da die Schule am Park nach den Sommerferien ihren Betrieb aufnehmen wird, sehen wir es als dringlich an, die Planungen und den Umbau des Tunnels zügig voranzutreiben, damit Schüler:innen aus dem Binnenhafen auch sicher und konfliktfrei zur Schule kommen.”

Der verkehrspolitische Fachsprecher der SPD-Fraktion Frank Wiesner ergänzt:” Der zunächst zur Erprobung erfolgte Austausch eines Teils des Pflasters der Neuen Straße hat sich aus unserer Sicht als positiv herausgestellt. Wir gehen davon aus, dass die Straße von Radfahrern noch besser angenommen werden wird, wenn das Pflaster nun insgesamt ausgetauscht würde. Dies würde auch Konflikte durch die Benutzung der Fußwege durch Radfahrer minimieren. Wir denken, dass die Verbindung in den Binnenhafen über die Neue Straße sowohl für Radfahrer als auch für Fußgänger sehr viel komfortabler und sicherer würde, wenn die Maßnahmen in der Neuen Straße und im Tunnel zügig umgesetzt werden könnten.”