arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich
22.10.2019

Ausstellung: „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“

Im Rahmen der Harburger Gedenktage präsentieren Oksan Karakus, Christoph Holzer und Sigrid Waschull die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ausstellungseröffnung ist am 29. Oktober im Foyer des Harburger Rathauses.

Straf- und Gewalttaten der rechten Szene haben in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Erst jüngst in Halle nach dem Angriff auf eine Synagoge mit rechtsextremistischem Motiv, bei dem zwei Menschen getötet worden sind. Rechtsextremismus ist vielerorts kein Randphänomen mehr und Rechtsextreme kommen nicht nur dann in die Schlagzeilen, wenn sie Gewalttaten verüben. Vielmehr zeigen Wahlerfolge rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien bei Wahlen, dass ihre erfolgreichen Bemühungen besonders bei Jugendlichen auf fruchtbarem Boden stoßen und sie diese für ihre menschenverachtende Ideologie modern verpackt gewinnen.

Die Akzeptanz rechtsextremen Gedankenguts in weiten Teilen der Bevölkerung macht deutlich, dass Rechtsextremismus ein vielschichtiges und ernstzunehmendes Problem unserer Gesellschaft ist. Hier setzt die speziell für Jugendliche ab 14 Jahren gestaltete Ausstellung an und zeigt die Gefahren auf, die von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus für Demokratie und Menschenwürde ausgehen. Sie stellt die Grundlagen für rechtsextremes Verhalten und Einstellungen dar und zeigt, welche Formen rechtsextreme Weltbilder und Argumentationsweisen annehmen können. Auf 16 Tafeln werden die Grundlagen unserer Demokratie, die Abgründe des Rechtsextremismus und die fließenden Übergänge zum Rechtspopulismus mit besonderem Fokus auf Hamburg aufgezeigt.

Die Ausstellung ist vom 29.10.2019 bis 13.11.2019 während der Öffnungszeiten im Foyer des Harburger Rathauses zu sehen und ist geeignet für Einzelbesucher*innen, Schulklassen und Gruppen ab 14 Jahren. Der Ausstellungsbesuch wird bis einschließlich 1.11.2019 nachmittags von dem geschulten Betreuerteam Oksan Karakus, Christoph Holzer und Sigrid Waschull betreut.