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14.11.2019

Harburger Gespräch zu Populismus und Demokratie mit prominenten Teilnehmern

Von links nach rechts: Matthias Iken, stelv Chefredakteur Hamburger Abendblatt, Holger Lange, Moderator, Prof. Paula Diehl, Christian-Albrecht-Universität und Carsten Brosda, Kultursenator.

HARBURG – Beim Harburger Gespräch der SPD Harburg am 12. November 2019 ging es diesmal im voll besetzten Stellwerk im Harburger Bahnhof um das Thema „Populismus – Demokratie in der Krise?“. Es diskutierten Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda, Professorin Paula Diehl von der Christian-Albrechts-Universität Kiel und der Stellvertretende Chefredakteur des Hamburger Abendblatts Matthias Iken unter der Moderation von Holger Lange miteinander und mit den Gästen.

Der Populismus, vor allem rechter politischer Orientierung, ist in vielen Ländern auf dem Vormarsch. Dies sogar in jahrhundertealten, als gefestigt geltenden Demokratien wie den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich. Und auch in Deutschland finden populistische Parteien, Bewegungen und Ideen immer mehr Widerhall.

Wo liegen die Ursachen dieser Form politischen Denkens und Handelns, die das gesellschaftliche Klima verändert und Normen und Tabus zerstört? Wie kann es angehen, dass deren Protagonisten und Anhänger mit ihrer immer deutlicher werdenden Verachtung für demokratische Prozesse und Institutionen, für Freiheitsrechte und Rechtsstaatlichkeit auf offene Ohren stoßen? Und wie können diejenigen, die in diesen Entwicklungen eine bedrohliche Krise der Demokratie sehen, sich ihnen entgegenstellen?

Der Kreisvorsitzende Frank Richter sagt: „Es war eine intellektuell anregende Diskussion zu den Ursachen und Wirkungen von Populismus im Allgemeinen und des Rechtspopulismus im Speziellen. Der große Besucherzuspruch auch in der Diskussion mit den Podiumsteilnehmern zeigt, wie dringend notwendig es ist, sich mit diesem Phänomen erneut intensiv und manchmal auch wissenschaftlich tiefgründig auseinanderzusetzen, um Demokratie zu stärken und rechtspopulistischen Parolen, die im Grunde außerdemokratische Ansichten salon- und mehrheitsfähig machen sollen, wirksam entgegenzutreten.“