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29.02.2020

Harburger S-Bahn pünktlich, stabil und ausbauen

Seit einiger Zeit läuft der S-Bahnverkehr auf der Harburger Strecke nicht wirklich gut. Der bestellte Fahrplan wird nicht vollständig und pünktlich gefahren. Sehr zum Leidwesen der vielen Fahrgäste, die kaum zuverlässig ihre Arbeitsstellen oder Termine erreichen.Das ist kein attraktiver ÖPNV, wie wir ihn wollen!

Der Bezirk braucht aber eine gut funktionierende S-Bahn, die auch weiter ausgebaut wer-den muss. Dabei haben wir nicht nur die Neubauquartiere und den Bevölkerungszuwachs im Blick, sondern sehen auch die Zustände im Straßennetz. Die A1, A7 und B75 sind in den Hauptverkehrszeiten ebenfalls am Rande ihrer Kapazität. Zur S-Bahn gibt es kaum leistungsfähige Alternativen über die Elbe.

Die Probleme auf der S-Bahn sind nicht neu. Daher hat der Senat einen Runden Tisch einberufen, der Lösungen erarbeiten sollte. Leider haben wir noch keine Ergebnisse gesehen. Die Fahrgäste im Hamburger Süden warten aber dringend darauf!Die Zustände sind eine Gefahr für die weitere Entwicklung, auch für Hamburg!Wer nimmt noch eine Arbeitsstelle an oder zieht in den Bezirk Harburg, wenn die Elbquerung so unberechenbar ist?

Es müssen alle Beteiligten bei der DB und Stadt mit Hochdruck und großer Priorität dafür sorgen, dass kurzfristig der vom Senat bestellte Fahrplan pünktlich mit den gewünschten Kapazitäten gefahren wird.

Dazu gehören unter anderem genug Personal, eine gute Abschottung der Gleise, die Vermeidung von Brandgefahren und funktionierende Züge.

Es müssen auch bei Betriebsstörungen kurzfristig möglichst leistungsfähige Alternativen für die HVV-Fahrgäste angeboten werden.

Dazu gehören bei Störungen beispielhaft die Einrichtung eines RE-Halts in Neugraben, die Freigabe der DB-Fernzüge zwischen Harburg und Hamburg Hauptbahnhof für HVV-Kunden bei Störungen zwischen Harburg und Hamburg, S-Bahnzüge sind von Neugraben auch über die Regionalbahngleise nach Harburg zu schicken. Die Prüfung weiterer Alternativen, z.B. wie und wo schnelle Buslinien geschaffen werden können.

Mittelfristig muss die S-Bahnstrecke so schnell wie möglich modernisiert werden, so dass eine zusätzliche S-Bahnlinie S32 zumindest zwischen Harburg und Hamburg in Betrieb geht; Hamburg hat die zusätzliche S-Bahnzüge bereits bestellt!

Deshalb muss die Modernisierung und Digitalisierung der Strecke so erfolgen, dass möglichst bald die S32 gefahren werden kann.

Für die Betriebsaufnahme der S32 ist ein verbindlicher Zeitplan vorzulegen.

Die notwendigen Maßnahmen müssen so umgesetzt werden, dass Beeinträchtigungen des vorhandenen S-Bahnverkehrs weitestgehend vermieden werden. Als Bauzeiten kommen somit vor Allem die Abend- und Nachtstunden sowie Wochenenden in Frage.

Wir hoffen sehr, dass die Probleme auf der Harburger S-Bahnstrecke schnell gelöst werden und der Ausbau der Kapazitäten vorankommt. Andernfalls müssen wir uns überlegen, wie die Stadtentwicklung des Bezirkes an die Geschwindigkeit des S-Bahnausbaus angepasst wird.