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28.11.2019

Quartiers- und Stadtteilbeiräte sollen dauerhaft gesichert werden

Claudia Loss

Claudia Loss - Stellvertretende Vorsitzende der SPD Bezirksfraktion Harburg.

„Wir müssen einen Weg finden, wie wir die Stadtteilbeiräte auch in Zukunft bei ihrer Arbeit unterstützen können“, meint die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Claudia Loss. „Deshalb wollen wir gemeinsam an einem Konzept arbeiten, wie diese auch nach Ablauf ihrer Förderzeit fortgeführt werden können. Das wollen wir gemeinsam mit den Beiräten im Rahmen eines Runden Tischs entwickeln.“

Es gibt sie inzwischen in vielen Stadtteilen in Harburg - die Quartiers- und Stadtteilbeiräte. Engagierte Anwohner, Nachbarn, Gewerbetreibende und Vertreter von Vereinen und Organisationen arbeiten ehrenamtlich an einem Ziel: sie wollen gemeinsam vor Ort besser leben. Sie sind die Experten, was ihr Umfeld betrifft, denn sie leben, arbeiten und wohnen vor Ort. Sie wissen, was gut läuft und auch, was noch nicht so gut läuft. Und sie arbeiten daran, es zu verbessern.

Der Bezirk Harburg verfügt über großartige Netzwerke. Ins Leben gerufen und gefördert wurden und werden sie, durch das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE), welches die Stadt Hamburg erstmals1991 (Billstedt) aufgelegt hat und das 2007 mit der Bahnhofsiedlung/Petershofsiedlung in Neugraben auch im Bezirk Harburg Einzug hielt. Mit dem Phoenix-Viertel, dem Harburger Binnenhafen, Zentrum Neugraben, Neuwiedenthal/Rehrstieg, Harburger Innenstadt/Eißendorf-Ost und Neugraben-Fischbek sind weitere Stadtviertel hinzugekommen, die ebenfalls im Rahmen von RISE gefördert wurden und werden.

Nach Beendigung des mehrjährigen Förderzeitraums und der Tätigkeit der hauptamtlichen Träger, sind diese Beiräte allerdings auf sich allein gestellt, obwohl ihre wertvolle Arbeit für den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil auch danach wichtig ist. Zur Zeit betrifft das den Beirat Heimfeld und den Beirat Phönixviertel. Ab Januar 2020 sind auch die Stadtteilbeiräte Neuwiedenthal und Zentrum Neugraben wegen des Auslaufens der Förderung betroffen.

„Wir sehen jetzt, dass viele Beiräte ihre Arbeit fortsetzen wollen und dafür Unterstützung wünschen. Das freut uns sehr. Allerdings zeigt es auch, dass wir hier ein tragfähiges Konzept erarbeiten müssen, um die Beiräte sowohl angemessen als auch gerecht fördern zu können. Es sind unterschiedliche Konzepte und auch unterschiedliche Größenordnungen bei der Fortführung angedacht. Hier wollen wir gemeinsam sehen, was die künftigen Aufgaben dieser Nachfolge-Beiräte sein sollen. Dafür müssen wir uns jetzt etwas Zeit nehmen. Damit aber daraus keine Hängepartie wird, packen wir das umgehend an. Um die Planungsprozesse der Beiräte nicht zu gefährden, werden dafür erforderliche Mittel schon in der Planungsphase auf Antrag bereitgestellt“, versichert Loss.

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