Am Freitag, dem 19.09.2025, fand die ordentliche Kreisdelegiertenversamlung (KDV) der SPD Hamburg-Harburg im Landhaus Jägerhof (Hausbruch) statt. Zahlreiche Genoss*innen hatten sich an dem Abend zusammengefunden, um über eine Vielzahl an Anträgen zu beraten, die zukunftsweisend für Hamburg und Deutschland sind.
Die Sitzung begann um 18:00 Uhr und wurde von der Kreisvorsitzenden Claudia Loss eröffnet. Im Anschluss übernahm Matthias Kammer (SPD Wandsbek) die Sitzungsleitung und führte souverän durch den Abend. Nach den obligatorischen Formalien – wie der Mandatsprüfung, die einen reibungslosen Ablauf sicherstellte – standen Berichte aus Kreis, Fraktion und Finanzen auf der Tagesordnung. Ein wichtiger Punkt war außerdem die Nachwahl von Vorstandsmitgliedern, welcher auf Wunsch der Versammlung vertagt wurde.
Der zentrale Schwerpunkt des Abends lag jedoch auf der Beratung und Abstimmung der Anträge. Hier wurde ein breites Spektrum an Themen behandelt: von nachhaltiger Stadtentwicklung über Bildungsfragen bis hin zu Fragen der digitalen Demokratie.
Besonders hervorzuheben waren dabei die Anträge „Stilllegeprämie für Hamburg“ zur Förderung der Verkehrswende, „Lebensretter-App“ zur Stärkung der Notfallversorgung in Hamburg und „Verankerung der Geschlechterparität in der Hamburgischen Landesverfassung“ (eingebracht von den SPD-Frauen) zur Förderung gleichberechtigter politischer Teilhabe. Besonders zielführende Disussionen entstanden bei den Anträgen aus Eißendorf, die von P. James Coobs eingebracht wurden:
„Verpackungsreduktion: weniger (heiße Luft) beim Einkauf“: Dieser Antrag forderte verbindliche Regelungen zur Reduktion unnötiger Luft in Verpackungen. Ziel ist es, Verbrauchertäuschung zu verhindern, Ressourcen zu sparen und ökologische wie logistische Vorteile zu schaffen. Die Delegierten diskutierten lebhaft über die Chancen einer solchen Regelung – von der Stärkung des Verbraucherschutzes bis hin zu Vorteilen für Klima und Umwelt.
„I Robot? – Kennzeichnungspflicht für Bots“: Der zweite Antrag befasste sich mit den Risiken durch Künstliche Intelligenz und automatisierte Bots in digitalen Netzwerken. Gefordert wurde eine klare Kennzeichnungspflicht in Deutschland und der EU, um Bürgerinnen und Bürger vor Manipulation, Fake News und demokratiefeindlicher Propaganda zu schützen. Damit setzt die SPD Hamburg-Harburg ein deutliches Signal für Transparenz und digitale Fairness.
Die Versammlung endete mit einem gemeinsamen Schlusswort von Claudia und ihren Stellvertretern Dr. Sven Hey und Henning Reh, erstere bedankte sich bei allen Delegierten für die konstruktiven Debatten und insbesondere bei den beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden für deren tatkräftige Unterstützung im Kreis und im Vorstand.
Die KDV machte deutlich: Die SPD Hamburg-Harburg diskutiert leidenschaftlich, setzt sich für konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen ein und bleibt dabei ihren Grundwerten sozialer Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Demokratie treu.






