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Aktuelles

30.11.2018

Bewegende Lesung auf dem roten Sessel

Der Versammlungssaal im Herbert-Wehner-Haus der SPD Harburg war bis auf den letzten Platz besetzt. Ganz offensichtlich lag das am Thema der Veranstaltung, die am Mittwoch, dem 28. November, im Rahmen der Reihe „Der rote Sessel“ stattfand.

„Vom Maurergesellen zum Parlamentspräsidenten – dann kamen die Nazis“ unter diesen Titel hat die Harburgerin Heidi Leuteritz die Geschichte ihrer Familie und speziell ihres Vaters gestellt. Max Leuteritz war von 1919 bis 1933 sozialdemokratischer Abgeordneter in der Hamburgischen Bürgerschaft, zwischen 1928 bis 1931 deren Präsident. Während der NS-Diktatur saß er 1933 für zwölf Tage in Untersuchungshaft, 1944 war er einen Monat lang KZ Fuhlsbüttel im interniert. „Frau Leuteritz hat ihre Familiengeschichte selbst recherchiert und in einem beeindruckenden Text zu Papier gebracht“, so der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher. „Ich denke, ich kann für alle Anwesenden bei der Veranstaltung sprechen, wenn ich sage, dass es eine bewegende Lesung war, für die wir Frau Leuteritz großen Dank sagen. Ich wünsche mir, dass sie noch viele weitere Gelegenheiten haben wird, diese Erinnerungen zu Gehör zu bringen und so dem Vergessen entgegenzutreten.“

26.11.2018

Menschen-Lichterkette 15. Dezember 18-19 Uhr Harburger Ring

Menschen-Lichterkette für Toleranz, gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus
Gemeinsam wollen wir für eine vielfältige und offene, demokratische Gemeinschaft einstehen.

Es geht ein Jahr geht zu Ende, in dem Bürgerinnen und Bürger dieses Landes aufgrund Ihrer Herkunft Diskriminierung erfahren haben, diffamiert, angegriffen oder verfolgt wurden. So wurde im April ein Kippa-Träger in Berlin auf offener Straße mit einem Gürtel geschlagen. Der Fußballprofi Mesut Özil löste im Sommer eine Debatte über Rassismus aus, nachdem er seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet hatte. Unter dem Hashtag #MeTwo schilderten daraufhin Tausende, wie ihnen selbst schon Rassismus widerfahren ist. Vor unserer Haustür, in Harburg, kam es in diesem Sommer zu einer Serie antisemitischer Schmierereien. Ende August schließlich kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen in Chemnitz nach einem Messerangriff dreier Asylbewerber am Rande des Chemnitzer Stadtfestes, bei dem ein Mann tödlich und zwei weitere schwer verletzt wurden. In der Folge riefen Rechte und rechtsextreme Gruppen aufgrund des Migrationshintergrundes der mutmaßlichen Täter zu Demonstrationen auf und Bilder von gewalttägigen Auseinandersetzungen gingen um die Welt und erinnerten an Ausschreitungen in Heidenau vor drei Jahren. Damals hatte ein wütender Mob in der Kleinstadt nahe Dresden einen Baumarkt belagert, in dem Geflüchtete untergebracht werden sollten und sich an zwei Abenden eine Straßenschlacht mit der Polizei geliefert. Die Bilder erinnerten auch an die massivsten rassistisch motivierten Ausschreitungen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1991 in Hoyerswerda und 1992 in Rostock-Lichtenhagen. Anfang November wird schließlich eine Moderatorin mit indisch-deutschen Wurzeln auf Twitter als „vollkommen vermischt, vermanscht und verkötert“ diffamiert. Twitter lehnte daraufhin die Sperrung des Nutzers ab, weil angeblich "kein Verstoß gegen die Twitter-Regeln" festgestellt werden konnte.

24.11.2018

SPD will Wohnheim Helmsweg ausschließlich für Azubis nutzen

HARBURG – Die Harburger SPD-Bezirksfraktion hat sich auf ihrer Sitzung am 22.11.2018 einstimmig dafür ausgesprochen, dass die 192 Wohnheimplätze des gerade in der Umsetzung befindlichen Wohnheims am Helmsweg, bei dem in der kommenden Woche Grundsteinlegung sein wird, ausschließlich für die Wohnzwecke von Auszubildenden genutzt werden. Soweit der mit dem Vorhabenträger und Eigentümer geschlossene städtebauliche Vertrag eine gemischte Nutzung mit überwiegender Belegung mit Studierenden vorsieht, soll dieser entsprechend geändert werden.

Die Verwaltung hatte im Stadtplanungsausschuss am 19.11.2018 von einem Dissens hinsichtlich der Nutzung des Wohnheims am Helmsweg berichtet. Im städtebaulichen Vertrag sei geregelt, dass eine gemischte Nutzung des Objekts für Azubis und Studierende mit überwiegender Nutzung für Studierende erfolgen soll. Der Eigentümer habe aber mit der Hamburger Stiftung Azubiwerk einen Betreiber, der ausschließlich die Unterbringung von Auszubildenden vorsehe. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Heimath erklärt: “Es wäre fatal, wenn man jetzt beginnen würde, die Bedarfe von Studierenden und Auszubildenden gegeneinander auszuspielen. Sowohl auswärtige Studierende als auch auswärtige Auszubildende brauchen Möglichkeiten, kostengünstig zu wohnen. In diesem Fall war das Azubiwerk dankenswerterweise als Betreiber eingesprungen, nachdem andere Betreiber für ein Wohnheim nicht dazu bereit waren. Es war von Anfang an klar, dass das Azubiwerk seinem Stiftungszweck nach Auszubildende unterbringen wird. Da zumindest ein Teil der Auszubildenden minderjährig sein wird, umfasst das Angebot des Azubiwerks auch soziale Betreuungsangebote, die für Studierende nicht erforderlich sind. Außerdem haben Erfahrungen gezeigt, dass es sich bei Auszubildenden und Studierenden um unterschiedliche Zielgruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen handelt.“

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21.11.2018

Lesung auf dem Roten Sessel: Vom Maurergesellen zum Parlamentspräsidenten – dann kamen die Nazis

Seit 1998 finden alljährlich um den 9. November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938, die Harburger Gedenktage statt. Ins Leben gerufen wurden sie von der Initiative Gedenken in Harburg , die die Gedenktage seit nunmehr 20 Jahren organisiert und sich zum Ziel gesetzt hat, die Geschichte des Nationalsozialismus in Harburg zu beleuchten. Dabei geht es nicht nur darum, das geschehene Unrecht aufzeigen, sondern auch der Harburger Opfer des NS-Regimes gedenken und aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen.

Auch in diesem Jahr ist den ehrenamtlich in der Initiative Tätigen gelungen, ein vielfältiges und umfangreiches Veranstaltungsprogramm zusammenzustellen. Die SPD Harburg beteiligt sich mit ihrer Veranstaltung „Der rote Sessel“. Im November wird die Harburgerin Heidi Leuteritz aus den Lebenserinnerungen ihres Vaters lesen, der 1928 bis 1931 Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft war.

Die Erinnerungen Max Leuteritz‘ stehen unter der Überschrift „Vom Maurergesellen zum Parlamentspräsidenten – dann kamen die Nazis“. Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 27. November im Herbert-Wehner-Haus der SPD Harburg in der Julius-Ludowieg-Straße 9 statt, Beginn ist um 19:00 Uhr (Einlass 18 Uhr) . Der Eintritt ist frei.

20.11.2018

SPD Harburg beschäftigt sich mit Zukunftsfragen

Unter dem Stichwort “#SPDerneuern” hatte die SPD Harburg bei ihren rund 900 Mitgliedern im Oktober eine Umfrage zu den Zukunftsfragen der Partei gestartet und anschließend deren Ergebnisse in einem Workshop ausgewertet. Die Analyse zeigt, dass für die Teilnehmer die Weiterentwicklung der Partei mit der Entwicklung von Lösungen in einem demokratischen Wettstreit zusammengehören, aber auch das Zusammenkommen in der Gruppe und die gemeinsame Arbeit an Inhalten und organisatorischen Abläufen bleibt den Mitgliedern wichtig. “Eine spannende Erkenntnis war, dass bis zu 40% der Umfrageteilnehmer, die bisher nicht aktiv sind, sich vorstellen können, sich zukünftig mehr einzubringen. Da gibt es noch viel Potential”, so Thilo Sander, einer der Initiatoren der Umfrage. Mit-Organisator Meik Brand, wie Thilo Sander Mitglied im Kreisvorstand und Vorsitzender der SPD Neugraben- Fischbek: “Das ehrenamtliche Engagement von Mitgliedern in unserer Gesellschaft hat sich verändert. Es geht weg von sehr langfristig angelegtem Engagement hin zu mehr zeitlich begrenzten Projekten. Ehrenamtliche Organisationen müssen zudem offener und moderner in ihren Beteiligungsformen werden.”

Für fünf primäre Themenbereiche werden jetzt vom Vorstand der Harburger SPD Arbeitsgruppen eingerichtet. Insbesondere zu den Themen Rechtsextremismus/Rassismus, die Veränderung der Arbeitswelt durch zunehmende Digitalisierung, bezahlbarer Wohnraum sowie zu verkehrs- und gesundheitspolitischen Themen werden die Harburger Sozialdemokraten deutlich machen, was erreicht wurde und wie sie sich die Zukunft vorstellen.

Oksan Karakus aus Harburg-Mitte und ebenfalls Mitglied im Kreisvorstand: “ Ich war wenig überrascht, dass bei der Mitgliederumfrage auch das Thema Rechtsextremismus/Rassismus ganz oben auf der Liste der TOP-Themen stand. Gerade geht ein Jahr zu Ende, in dem es zu vielen Ausschreitungen aus rassistischen und rechtsextremen Motiven gekommen war. Wir haben in Harburg eine kulturell vielfältige Gesellschaft, die wir schätzen. Deshalb wollen wir mit Aktionen ein starkes Zeichen für eine offene und tolerante Gesellschaft und gegen die Spaltung der Gesellschaft setzen.”

16.11.2018

21.11.: Peter Tschentscher kommt nach Harburg

21. November, 18.30 Uhr

Bürgerzentrum Feuervogel Phoenix, Maretstr. 50

Der Erste Bürgermeister spricht mit den HarburgerInnen darüber, was weiter in unserer Stadt getan werden muss, damit sie weiter wirtschaftlich stark und attraktiv ist und wie wir gut leben und arbeiten können.

18.10.2018

Auf dem roten Sessel im Oktober: Frank Richter

Auf dem roten Sessel: Frank Richter

Es gibt nicht wenige Menschen, die über verborgene Talente verfügen. Da mag einer virtuos Klavierspielen, tut es aber nur ganz versteckt, wenn keiner zuhört. Ein anderer ist ein begnadeter Tänzer, offenbart sich als solcher aber erst auf der Feier zu seiner Goldenen Hochzeit.Bis vor einigen Jahren gehörte auch der Kreisvorsitzende der Harburger SPD Frank Richter zur Spezies dieser heimlichen Spezialtalente. Seit er allerdings immer mal wieder als Vorleser bei der Veranstaltungsreihe „Der rote Sessel“ zu hören und zu sehen ist, wissen viele Harburgerinnen und Harburger: Harburgs SPD-Chef hat ein bemerkenswertes schauspielerisches und Vorlesetalent. Wer es nicht glaubt, der hat jetzt Gelegenheit, sich überzeugen zu lassen.Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 24. Oktober, im Herbert-Wehner-Haus der SPD Harburg in der Julius-Ludowieg-Straße 9 statt, Beginn ist um 19 Uhr; der Eintritt ist frei.

30.09.2018

Harburger SPD nominiert Ronja Schmager für die Europawahl

Ronja Schmager

HARBURG - Im Mai 2019 finden die nächsten Bezirks- und Europawahlen statt. Die Harburger SPD hat auf ihrer Delegiertenversammlung am Freitag, den 28. September 2018 ihre stellvertretende Kreisvorsitzende Ronja Schmager einstimmig als Ersatzkandidatin für den Hamburger SPD-Europaabgeordneten Knut Fleckenstein für die Europawahl 2019 nominiert.

Am 26.10. 2018 werden nun auf einer Landesvertreterversammlung die Hamburger-Kandidaten für die Bundesliste der SPD aufgestellt.Schmager: „Ich freue mich sehr über den großen Rückhalt. Diese einstimmige Nominierung gibt mir zusätzliche Kraft für mein europapolitisches Engagement.“

Schmager ist auf Hamburger Ebene schon seit vielen Jahren in europapolitischen Fragen aktiv und in den vergangenen Europawahlkämpfen häufig auch an der Seite Fleckensteins auf Veranstaltungen aufgetreten. Sie ist zudem eine der Mitgründerinnen der Hamburger Sektion der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE). Schmager: "Ich will mich mit vollem Herzen und aller Energie für ein demokratisches, soziales und offenes Europa engagieren. In Zeiten in denen Rechtspopulisten und Nationalisten erstarken, ist es besonders wichtig für die Demokratie und unsere Europäische Gemeinschaft einzustehen. Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts können wir nämlich nur als eine starke Gemeinschaft bewältigen. Daher werde ich mich für ein soziales und vereintes Europa einsetzen, in dem vielfältigste Menschen in Demokratie, Frieden und Solidarität miteinander leben. Zudem ist es mir ein besonderes Anliegen, aufzuzeigen, wie positiv Europa unseren Alltag beeinflusst und wie wir unser Leben vor Ort bis nach Brüssel sozialdemokratisch gestalten wollen."

11.09.2018

Harburger SPD erfreut über die Wahl von Sophie Fredenhagen zur neuen Bezirksamtsleiterin

Sophie Fredenhagen

HARBURG –Die Bezirksversammlung Harburg hat auf ihrer Sondersitzung am 10. September 2018 Sophie Fredenhagen zur neuen Bezirksamtsleiterin für Harburg gewählt. Damit nimmt ein Bewerbungsverfahren ein positives Ende, das im März 2018 begann und vor allem seit der abgesagten Wahl in der Bezirksversammlungssitzung am 26. Juni 2018 viele Bürgerinnen und Bürger beschäftigt hat.

Der SPD-Kreisvorsitzende Frank Richter und der Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion Jürgen Heimath sind froh, dass nun eine positive Entscheidung zugunsten von Fredenhagen gefallen ist:“Die letzten 3 Monate waren sehr anstrengend, nachdem uns unser früherer Koalitionspartner unmittelbar vor der Sitzung am 26. Juni 2018 mitgeteilt hatte, dass er Sophie Fredenhagen nicht unterstützen wolle. Da wir über fast 4 Jahre in der Großen Koalition gut zusammengearbeitet hatten, haben wir der CDU während der Sommerpause mehrere Brücken gebaut, um sie davon zu überzeugen, gemeinsam mit uns Frau Fredenhagen zu wählen, da sie nach einhelliger Auffassung nicht nur der SPD-Fraktion und des SPD-Kreisvorstandes sondern auch nach Auffassung etlicher anderer Fraktionen der Bezirksversammlung, die am Bewerbungsverfahren beteiligt waren, die geeignetste Kandidatin gewesen ist. Leider war die CDU nicht bereit, über die gebauten Brücken zu gehen, so dass wir uns gezwungen sahen, aus Verantwortung gegenüber dem Bezirksamt und den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks die Koalition zu beenden, damit das Bezirksamt neun Monate nach dem tragischen Tod von Thomas Völsch endlich wieder eine neue Führung erhalten konnte. Glücklicherweise hatten auch die Fraktionen der Grünen und der Linken Frau Fredenhagen als geeignetste Kandidatin gesehen und sich bereit erklärt, sie mit uns gemeinsam als neue Bezirksamtsleiterin vorzuschlagen und zu wählen. Wir freuen uns, dass die Bezirksamtsleitung nun mit Frau Fredenhagen neu besetzt wird und wir mit ihr eine kompetente und zupackende Bezirksamtsleiterin bekommen.“

06.09.2018

Der rote Sessel im September

"Never change a winning team – zu Deutsch etwa ‚Reiß niemals ein erfolgreiches Team auseinander!‘. Dieser Leitsatz hat sich vielfach bewährt. Nicht nur bei demjenigen, dem die Urheberschaft dafür zukommt.
Das nämlich war Alfred Ramsey, der Fußballtrainer, der die englische Mannschaft 1966 im Wembley Stadion zur Weltmeisterschaft geführt hat.
Die Älteren werden sich erinnern, mögen sich aber eher nicht erinnern… Egal, das Motto ist gut und so halten sich auch die Harburger Sozialdemokraten daran.

Deshalb haben sie die langjährige Eißendorfer Sozialdemokratin, pensionierte Lehrerin und Autorin Eva Simon und ihren Enkel Jan gebeten, wieder einmal eine Veranstaltung der Reihe „Der rote Sessel“ zu bestreiten. Die beiden haben sich schon mehrfach als Glücksgriff bewiesen. Sowohl die Auswahl ihrer Lektüre als auch deren Darbietung fanden bei den Gästen der Veranstaltung stets großen Anklang. Es lässt sich voraussagen, dass das auch am Mittwoch, dem 12. September, wieder so sein wird.

Die Veranstaltung findet im Herbert-Wehner-Haus der SPD Harburg in der Julius-Ludowieg-Straße 9 statt, Beginn ist um 19:00 Uhr; der Eintritt ist frei."